Ziel des Programms ist es, Selbstständigen und Führungskräften kleinerer Unternehmen aus den
evangelischen Partnerkirchen in Mittel- und Osteuropa zu ermöglichen, bei deutschen
Berufskollegen zu hospitieren.
Für die Bewerbung sehr wichtig ist es, dass die Bewerber aktive Christen sind und sich in ihrer
Kirche engagieren.
Die Bewerbungen müssen bis zum Frühjahr vorliegen. Initiative versucht dann, einen geeigneten
Betrieb und Unterbringung zu organisieren.
Zwei Wochen hat der Hospitant die Gelegenheit, den Gastbetrieb und seine Arbeitsweise kennen zu
lernen. Die Reisekosten tragen die Hospitanten selbst, erhalten aber ein Taschengeld von 200€.
Während dieser Zeit wohnt sie oder er in der Familie des Gastunternehmers oder eines
Initiative-Mitglieds und lernt dort deutsche Kultur kennen.
Ein Einführungs- und ein Schlussseminar in Bayreuth umrahmen die eigentliche Hospitation.
Nach der Teilnahme an der Jahrestagung der Initiative reisen die Hospitanten wieder in ihr
Heimatland.
Die Hospitanten zeigen sich begeistert von ihrem Aufenthalt. Neben Anregungen für die Arbeit
daheim seien auch viele Freundschaften geschlossen worden. Oder in der Sprache der Wirtschaft:
ein Win-Win-Situation.
Seit 2000 ermöglicht Initiative diese Hospitationen. Kamen im ersten Jahr nur acht Hospitanten nach
Deutschland, so pendelt deren Zahl in den letzten Jahren um 20. In diesem Jahr waren es 17.